Kick-Off Urban Mobility Lab – Lokale Akteure mit Ideen für die Mobilität der Zukunft

Im Zuge des Forschungsprojekts „Urban Mobility Lab“, gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, arbeiten Studierende der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) interdisziplinär an den Hochschulstandorten in Stuttgart, Villingen-Schwenningen und Mannheim an zukunftsträchtigen Mobilitätslösungen. Die rnv mit der Abteilung „Digitale Entwicklungen“ unterstützt das Urban Mobility Lab (UML) und die teilnehmenden Studierenden am Standort in Mannheim als Ideengeber und Mentoren.

Über 15 Studierende nahmen am virtuellen Kick-Off am studienbegleitenden UML im März 2020 teil. Neben dem Studium haben die Teilnehmer so die Möglichkeit primär an innovativen und nachhaltigen Mobilitätslösungen zu arbeiten. Ganz im Sinne der Förderung des Gründergeistes bereits während des Studiums. Daher werden während der Laufzeit dieser Runde des UML im aktuellen Sommersemester der DHBW auch Methodenkompetenzen vermittelt. Exemplarisch seien zu Beginn Teambuilding, die Definition des Scopes, die Anwendung von Kreativitätstechniken und die Identifikation von „lösungsfreien“ Kundenbedürfnissen genannt. Lösungsfrei meint zunächst, dass es für eine bestimmte Anforderung unterschiedliche Lösungen gibt. Als Beispiel kann der Wunsch nach Mobilität – also eine Ortsveränderung von A nach B – herangezogen werden. In Abhängigkeit weiterer Anforderungen und der technischen Umsetzbarkeit kann die Lösung von einer Kutsche bis zur Teleportation reichen.

Neben der Methodenkompetenz steht die Vermittlung von Fachkompetenz im Vordergrund. Hierzu beteiligen sich neben Experten der DHBW auch externe Experten am UML. Die MitarbeiterInnen der rnv stehen als Sparringspartner für die Fragen der Studierenden im Kontext der Mobilität und der Digitalisierung zur Verfügung.

Damit die Studierenden nicht vollends im luftleeren Raum mit der Entwicklung ihrer Ideen starten, wurden durch die DHWB und Partner unterschiedliche Challenges als mögliche Lösungsräume definiert. Exemplarisch können Schlaglichter wie „autofreie Stadt“, „Reduktion der Emissionen im Verkehr“ oder „selbstbestimmte Mobilität“ genannt werden.

Wir stehen am Anfang eines Lehr- und Lernprozesses. Die Studierenden wie die Dozenten gleichermaßen. Die rnv und ihre Mitarbeiter freuen sich sehr, diesen Prozess über die kommenden Monate zu begleiten und sind sehr gespannt, welche Lösungsansätze für welche Herausforderungen schlussendlich präsentiert und gegebenenfalls auch mit den externen Partnern in die Realität umgesetzt werden!

Über das UML:
„Das Projekt UML wird im Rahmen der Förderlinie 2 "Lehr- und Lernlabore" des Förderprogramms „Fonds Erfolgreich Studieren in Baden-Württemberg (FESt-BW)“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg gefördert. Unterstützt wird die Entwicklung innovativer Lehr- und Lernformate sowie des forschungs- und projektbezogenen Lernens, um zu einem nachhaltigen Studienerfolg zu verhelfen und um einen multiperspektivischen Blickwinkel sowie eine interdisziplinäre Zusammenarbeit zu fördern.“ (Quelle)

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