Portal für offene Daten des ÖPNV in Deutschland im neuen Gewand

Im Dezember 2019 ist die Deutschlandweite OpenData-Plattform im ÖPNV (DODP) im neuen Gewand online gegangen. Neben gestalterischen Elementen wurde insbesondere eine übersichtlichere Seitenstruktur umgesetzt.

Die DODP widmet sich der stärkeren Verbreitung von offenen Daten des öffentlichen Verkehrs. Wie in unserem Blogbeitrag berichtet, ist die Plattform im Mai 2018 unter Leitung des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr AöR (VRR), Europas größtem Verkehrsverbund, ins Leben gerufen worden. Als Initiative aus fünf Tarif- und Verkehrsverbünden gestartet, machen mittlerweile zehn Verbünde und die rnv als kommunales Verkehrsunternehmen mit.

Was ursprünglich als pragmatischer Zusammenschluss von Tarif- und Verkehrsverbünden begann, hat sich zu einem zentralen Baustein der Umsetzung eines Nationalen Zugangspunktes für Daten und Dienste des ÖPNV in Deutschland entwickelt.

Das Update der Webseite enthält neben gestalterischen Elementen insbesondere eine übersichtlichere Seitenstruktur. Hierbei werden hierarchische Strukturen der Initiativen, Verkehrsverbünde und -unternehmen berücksichtigt. Der Aufbau der vertretenen Organisationen setzt sich aus den beteiligten Verkehrsunternehmen als Teilgrößen der übergeordneten Verkehrsverbünde als Teilgrößen der deutschlandweiten Initiative DELFI zusammen. Bei DELFI handelt es sich um die Durchgängige ELektronische FahrgastInformation und liefert mit dem deutschlandweiten DELFI-Datensatz sowie dem zentralen Haltestellenverzeichnis die Grundlage für zukunftsfähige Informationsdienste im ÖPNV von Morgen.

Ebenfalls umgesetzt: Durch die Zusammenarbeit der Beteiligten der DODP mit dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur und der Bundesanstalt für Straßen konnten alle relevanten Vorgaben der Delegierten Verordnung 2017/1926 der Europäischen Union an den ÖPNV fristgerecht erfüllt werden. Darin ist festgelegt, welche Daten in welcher Güte (sogenannte Service Level) für ein europäisches Gesamtnetz bis wann umgesetzt werden müssen. Die Arbeit ist aber noch nicht getan. Der nächste Service Level soll bis Ende 2020 umgesetzt werden.

Auf geht’s!

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